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Zitadelle Spandau muss entpolitisiert werden

Die Heimatkundliche Vereinigung Spandau fordert den Berliner Senat auf, unverzüglich für eine Entpolitisierung der Spandauer Zitadelle zu sorgen.

Es kann nicht angehen, dass diese museale und kulturelle Einrichtung Zitadelle Spandau seit geraumer Zeit für parteipolitische Veranstaltungen missbraucht wird. Niemand käme auf die Idee, dass die im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien ihre Landesparteitage im Deutschen Historischen Museum oder im Jüdischen Museum abhalten würden.

Die Zitadelle Spandau ist ein Ensemble von europäischem Rang und gehört zu den bedeuteten Festungen aus der Renaissancezeit in der mitteleuropäischen Region. Diesem Rang sollte durch eine entsprechende – vor allem museale – Nutzung Rechnung getragen werden.

„Sicherlich waren die Millionen von Euro, mit denen große Teile der Zitadelle notweniger Weise saniert worden sind, nicht dafür vorgesehen, dass Parteien dann die Zitadelle für ihre politischen Zwecke nutzen“ stellt der Erste Vorsitzende des Spandauer Geschichtsvereins, Karl-Heinz Bannasch, fest.

Die AfD ist im Jahre 2017 sicherlich bereits zum fünften (5.) Male mit einer großen Veranstaltung auf dem Gelände der Spandauer Zitadelle, diese Anzahl der Nutzung durch die AfD steht nicht im Verhältnis zu den Nutzungen anderer Parteien auf der hiesigen Zitadelle.

„Daher fordert die Heimatkundliche Vereinigung–Spandauer Geschichtsverein alle Verantwortlichen für die Zitadelle Spandau auf, unverzüglich eine Verordnung sowie ein Nutzungskonzept für Veranstaltungen zu erlassen, das parteipolitische Veranstaltungen auf der Zitadelle ohne Ausnahmen verbietet“, fordert Bannasch.

Für Rückfragen Karl-Heinz Bannasch: Mobil 0178 – 312 07 30

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