Unweit die Fahrländer Mühle Kartzow
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Als die Mauer verschwand
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Wird Fahrländer Mühle gerettet?

Für die dringend sanierungsbedürftige Fahrländer Bockwindmühle in Fahrland, die noch bis ins Jahr 1968 in Betrieb war, prüft die Stadtverwaltung eine Kostenbeteiligung. Bei einem Vor-Ort-Termin mit dem Kommunalen Immobilienservice, dem Amt für Grundstücksmanagement und der Denkmalbehörde wurde zunächst der Zustand der Mühle besichtigt.

Der Eigentümer hatte sich im vergangenen Sommer an die Stadt mit der Bitte gewandt, die Mühle zu übernehmen, weil die Sanierung privat nicht zu stemmen sei. Nun müsse zunächst geklärt werden, welche finanziellen Auswirkungen dies für die Landeshauptstadt habe. Grundsätzlich steht man nun aber dort einer Übernahme der Mühle aufgeschlossen gegenüber, um das Fahrländer Wahrzeichen als Denkmal zu erhalten.

Der Fahrländer Ortsvorsteher Claus Wartenberg (SPD) unterstützte die Schenkungsabsicht. Die SPD-Fraktion wolle für den Doppelhaushalt 2018/19 die Übernahme von 50.000 Euro für Untersuchungen zur Kostenabschätzung beantragen. Darüber hinaus wäre ein Nutzungs- und Trägerkonzept – möglicherweise in Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat – zu erarbeiten.

Nach der Jahrtausendwende verfiel die Mühle, weil sich der damalige Eigentümer nicht um den Bau kümmerte.

2013 fand sich der Görlitzer Gunter Watzke als neuer Eigentümer. Er wollte die Mühle über Spendenmittel und Fördergelder sanieren. Doch das scheiterte, weil sich die Kosten als zu hoch erwiesen. Die Mühle ist bereits über 250 Jahre alt.

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