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Weihnachtsbäume in Flammen

FFF Uetz-Paaren e.V. veranstaltete gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Knutfest

Tannenbäume und Gestecke sind eine große Brandgefahr in der Weihnachtszeit. Schnell kann es zum Unglück kommen und zum Glück gibt es die Freiwillige Feuerwehr (FF) Uetz-Paaren mit ihrem gleichnamigen Förderverein (F): FFF Uetz-Paaren e.V. Bei Bränden, Unfällen und sonstigen Gefahren hat sich hier in jüngster Zeit ein neues großes Team aufgestellt, in Not Geratenen zu helfen und sonstige Hilfeleistungen zu geben. Zum Weihnachtsbaumzündeln am 13. Januar im neuen Jahr zählte der Feuerwehrförderverein bereits 40 Mitglieder.

Dutzende Weihnachtsbäume wurden an dem Sonnabend von der Feuerwache den Flammen übergeben. Vom nahegelegenen Baumarkt Hornbach konnten die nicht verkauften Nadelbäume für das gesellige Miteinander kostenlos abgeholt werden. Für das leibliche Wohl sorgten die Vereinsmitglieder mit Gegrilltem und neben verschiedenen Getränken auch für leckeren Glühwein. Das Weihnachtsbaumzündeln diente zugleich der Mitgliederwerbung für den Förderverein und der Freiwilligen Feuerwehr. Tatkräftige Hilfe ist hier immer willkommen.

Vereinsvositzende Manuela Mentzel überlegt, wie die FF Uetz noch besser gefördert werden könnte

Manuela Mentzel, Vorstandsvorsitzende des FFF Uetz-Paaren e.V. wünscht sich, dass das Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehren bei der Durchführung der Ausbildung sowie in der aktiven Einsatzbereitschaft bessere Unterstützung bekommt. Besonders dort, wo Mütter und Väter im Schichtdienst arbeiten und die Aufsichtspflicht gegenüber den Sprösslingen nicht ignoriert werden kann, sollte nach Möglichkeiten gesucht werden, wie die Kinder bei Einsätzen und Schulungen betreut werden können.

Die Lehrgänge mit ihren umfangreichen Normen und Standards für die praktische Arbeit von Feuerwehrangehörigen finden oftmals an den Wochenenden statt und sind daher nicht nur zeitaufwändig sondern auch notwendig, um die eigene Unversehrtheit der Kameraden bei Einsätzen zu gewährleisten. Es muss also ein Weg gefunden werden, wie der Spagat zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt gelebt werden kann. Eine entsprechende Unterstützung wäre auch eine Form der Wertschätzung, denn es ist gelebte Praxis einer ganzen Familie in dem ein ehrenamtlicher Feuerwehrangehöriger lebt, dass alle Familienmitglieder ganz zwangsläufig und ungefragt durch das Einsatzgeschehen mit betroffen sind.

Ein weiterer Gesichtspunkt, so führte Manuela Mentzel u. a. aus, ist die Unterstützung von Feuerwehrangehörigen die an der aktiven Einsatzbereitschaft teilnehmen. So sollten finanzielle Mittel für tatsächlich aktive Einsatzzeiten möglich gemacht werden. Die Aktivitäten von Feuerwehrangehörigen könnte so motiviert und besser gefördert werden. Denn ohne die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte könnten notwendige Einsätze nicht abgesichert werden.

G.S.

Fotos: Katja Westphal

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