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Was ist eigentlich mit…

Der HEVELLER geht Themen nach, über die er vor einiger Zeit berichtete, die jedoch nicht wie geplant umgesetzt wurden.

Groß Glienicke ist einer der Ortsteile im Norden Potsdams, dessen Bevölkerung sehr schnell wächst. Viele junge Familien aus Berlin und dem Umland finden hier ein neues Zuhause. Doch wenn es auch wenig Verkehr und viel Natur zu bewundern gibt, fehlt es noch an vielen Ecken und Enden.

Der HEVELLER berichtete bereits über die Baupläne eines Bolzplatzes, der nach Angaben des Ortsvorstehers, Winfried Sträter, in diesem Jahr hätte gebaut werden sollen und der so dringend gebraucht wird.

Wann können Kinder in ihrer Freizeit in Groß Glienicke endlich wieder Fußball spielen? Foto: adel_pixelio

Verzögert wurde der Baubeginn aus mehreren Gründen. Einer war die im Raum stehende B-Plan-Änderung wegen des benötigten, jedoch nicht eingeplant gewesenen Randstreifens um das Spielfeld von ein bis zwei Metern Breite. Das geplante Kleinspielfeld mit einer Normgröße von 22 x 44 Meter müsste demnach auf eine Fläche von 18 x 36 Meter verkleinert werden. Ein weiterer Grund war die boomende Baukonjunktur, die mit den abgegebenen Angeboten den eingeplanten Kostenrahmen sprengte. Deshalb verständigten sich das Grünflächenamt und der Ortsbeirat auf den Baubeginn 2018, in der Hoffnung, dass die Kosten dann moderater ausfallen.

Wie dem auch sei. Die Leidtragenden sind wieder einmal die Kinder, die sehnlichst darauf warten, dass sie eine geeignete Spielfläche erhalten, auf der sie in ihrer Freizeit Fußball spielen können. Denn in ganz Groß Glienicke gibt es diese nicht mehr, nachdem Anwohner die Schließung des bestehenden Bolzplatzes auf dem Sport- und Schulgelände für die öffentliche Nutzung vor einigen Jahren erstritten hatten.

Aufgrund des fehlenden Spielplatzangebotes in Groß Glienicke kam es bereits zwischen Mietern untereinander zu heftigen und zum Teil körperlichen Auseinandersetzungen, weil Kinder häufig auf Grünflächen spielten, die seitens der Verwaltungen nicht zum Spielen freigegeben sind. Auch Abmahnungen wurden seitens der Verwaltungen den Mietern angedroht und zum Teil ausgesprochen, weil Kinder trotz des Verbots auf besagten Grünflächen spielten.

Aufgrund der eingetretenen Verzögerungen soll der erste Spatenstich zum Bolzplatzbau nun im Frühjahr 2018 erfolgen, weil sich ein Baubeginn in der kalten Jahreszeit nicht lohne, so Ortsvorsteher Sträter.

Wegen der für die Berücksichtigung des Randstreifens drohenden B-Plan-Änderung, die eine erhebliche Bauverzögerung nach sich ziehen würde, verständigte sich Sträter nun mit dem Grünflachenamt auf eine Spielfeldgröße von 20 x 40 Meter und eine Fertigstellung des Bolzplatzes bis Mai 2018.

sts

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