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Stadt-Umland-Wanderung im Naturerlebnis Döberitzer Heide

Landeshauptstadt überträgt Grundstücke an die Heinz-Sielmann-Stiftung

Oberbürgermeister Jann Jakobs, Bürgermeister Burkhard Exner sowie die Beigeordneten Mike Schubert und Bernd Rubelt folgten im Juli 2017 der Einladung der Sielmann-Stiftung. Heinz Sielmann wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Im Rahmen einer Stadt-Umland-Wanderung besuchten sie das Naturerlebnisgebiet Döberitzer Heide und informierten sich über die Ausbaupläne des noch wenig bekannten Naherholungsgebietes im Potsdamer Norden.

„Dank der herausragenden Arbeit der Heinz Sielmann Stiftung kann sich die Natur in der Döberitzer Heide frei entfalten“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs. „Gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden wollen wir dieses wichtige Projekt durch eine bessere Erschließung unterstützen. Damit soll das Naturerlebnis für Potsdamerinnen und Potsdamer aber auch Gäste noch besser erlebbar und der Potsdamer Norden noch attraktiver werden.“

Dr. Hannes Petrischak, Leiter des Geschäftsbereichs Naturschutz der Heinz Sielmann Stiftung, freut sich, dass die Landeshauptstadt Potsdam die Döberitzer Heide in Zeiten eines immer bedrohlicheren Artensterbens als herausragendes Schutzgebiet wahrnimmt: „Gerade in jüngster Zeit verdichten sich die Nachrichten über den dramatischen Rückgang der Insekten in Mitteleuropa und über den Verlust der Vögel in unserer Agrarlandschaft. Die Döberitzer Heide ist ein besonderes Refugium, in dem die Heinz Sielmann Stiftung eine vielfältige Natur auch für die Einwohnerinnen und Einwohner Potsdams erlebbar macht.“

Die Landeshauptstadt Potsdam unterstützt im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbes ein Projekt zur Qualifizierung der Wegeverbindungen von Potsdam in die Döberitzer Heide. Hierfür übergab die Landeshauptstadt der Heinz Sielmann Stiftung unentgeltlich sieben Grundstücke im Nahbereich des Entwicklungsgebietes Kaserne Krampnitz, zwischen der sogenannten Speckdammbrücke und dem vorhandenen Parkplatz an der B2, entlang der Niederung des Großen Grabens. Mit dieser Wegeführung soll die Erreichbarkeit der Döberitzer Heide aus Fahrland aber auch aus dem Entwicklungsbereich Krampnitz verbessert werden. Der Abschnitt ist Teil des Hauptwegenetzes, das die Sielmann-Stiftung im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbes so ausbauen will, dass es auch mit dem Fahrrad und für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nutzbar ist.

 

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