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Potsdams ländlichen Raum angepriesen

Landeshauptstadt zum achten Mal mit Gemeinschaftsstand auf der Grünen Woche

Landeshauptstadt zum achten Mal mit Gemeinschaftsstand auf der Grünen Woche

Ortsvorsteherin Ramona Kleber aus Marquardt (Bild mitte) empfing im Kostüm der Witwe Bischofwerder, der vor 200 Jahren Schloss Marquardt gehört hat, den Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger am Stand der Landeshauptstadt Potsdam. Das Kostüm hat einen hohen Wiedererkennungswert: Später erkannte sie der Ministerpräsident wieder und stellte sie dem Bundeslandwirtschaftsminister mit den Worten vor: DAS IST POTSDAM! Zumindest beim Ministerpräsidenten ist der ländliche Raum in der Landeshauptstadt angekommen!

Zum achten Mal in Folge stellten sich Potsdamer Unternehmen, insbesondere aus dem ländlichen Raum, auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) vor. Sie präsentierten ihre Produkte am Gemeinschaftsstand „Potsdams ländlichen Raum entdecken und genießen“ (Stand-Nr. 154) in der Brandenburg-Halle 21a. Am Nachbarstand schenkte Potsdams Grüne-Woche-Partner Braumanufaktur Forsthaus Templin wieder traditionell frische Bio-Biere aus.

Im Trentino präsentierten die Grüne-Woche-Teilnehmer ihre Produkte

Im Trentino präsentierten die Grüne-Woche-Teilnehmer ihre Produkte, Das Restaurant in Fahrland hat sein gastronomisches Angebot um hausgemachte Fruchtaufstriche und Nudeln erweitert.

Oberbürgermeister Jann Jakobs bei der Verabschiedung der Potsdamer „Abordnung“ im „Trentino“ in Fahrland: „Ich freue mich, dass wir die Besucher der Internationalen Grünen Woche 2016 mit unserem neuen Flyer wieder während des gesamten Messezeitraumes auf die Angebote aller Aussteller am Gemeinschaftsstand aufmerksam machen können. Ergänzende Informationen zu den Ortsteilen finden die Besucher in der Broschüre „Potsdamer Landlust, die die Vielfalt des ländlichen Potsdams beschreibt und so zu einem Tagesausflug in die weitläufigen und idyllischen Landschaften einlädt.“

Unterstützt durch die Potsdamer Wirtschaftsförderung waren elf Aussteller der insgesamt sechzehn Kooperationspartner der Landeshauptstadt im Rahmen der Zusammenarbeit zur Internationalen Grünen Woche 2016 abwechselnd am Potsdamer Gemeinschaftsstand vertreten.

Oberbürgermeister Jann Jakobs freute sich besonders, auch in diesem Jahr wieder zwei Partner für eine kooperative Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Potsdam gewonnen werden konnten, die im letzten Jahr nicht dabei waren. Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide warb unter dem Motto „Das Beste aus Brandenburg“ für leckere Wildprodukte, z. B. Wildsalami, Wildschinken und Wildknacker. Eine enge Zusammenarbeit mit der Sielmann Stiftung erfolgte auch im Rahmen der Vorbereitung des Wettbewerbsbeitrages der Landeshauptstadt Potsdam, der Stadt Werder/Havel und weiterer Umlandgemeinden zum Stadt-Umland-Wettbewerb.

 Die Yacon/Apflewurzel vom Florahof Potsdam-Bornim, ein neuentdecktes „altes“ Gemüse aus Südamerika

Das muss man doch mal probieren: Die Yacon/Apflewurzel vom Florahof Potsdam-Bornim, ein neuentdecktes „altes“ Gemüse aus Südamerika, das sehr gut in Brandenburg wächst.

Eine Präsentation am Gemeinschaftsstand ist eine gute Chance, die Besucher der Internationalen Grünen Woche auf die vielseitigen Angebote und Produkte vor Ort aufmerksam zu machen, um diese künftig als Kunden zu gewinnen.

Am Gemeinschaftsstand präsentierten sich:

  • H. Lorberg – Baumschulenerzeugnisse GmbH & Co. KG
  • Mühlenrestaurant „Trentino“
  • Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide
  • Gartenbau Buba
  • Obstgut Martquardt
  • Lavendelhof Marquardt
  • Restaurant „Die Tenne“
  • Imkerverein Groß-Potsdam e.V.
  • Neumanns Erntegarten
  • Florahof Potsdam-Bornim
  • Foerster Stauden GmbH
  • SchokoKunst Potsdam
  • Verein Landschaftspflege Potsdamer Kulturlandschaft e.V.
  • Restaurant „Oscar“
  • Braumanufaktur Forsthaus Templin

Am 22. Januar 2016, am „Potsdam-Tag“, lud die Landeshauptstadt zu einem unterhaltsamen Bühnenprogramm in die Brandenburg-HalleAm 22. Januar 2016, am „Potsdam-Tag“, lud die Landeshauptstadt zu einem unterhaltsamen Bühnenprogramm in die Brandenburg-Halle mit einen  Mix aus Musik, Tanz, künstlerischer-sportlicher Darbietung und Interviews ein. Nach dem musikalischen Auftakt der Potsdamer Dixielandband „ALTE WACHE“ stand die Leiterin des Bereiches Marketing, Dr. Sigrid Sommer, gemeinsam mit dem Schauspieler Hans-Jochen Röhrig im Eröffnungsinterview zum diesjährigen Messeauftritt der Landeshauptstadt und zu weiteren Höhepunkten in Potsdam Rede und Antwort. Beispielsweise lenkte sie die Aufmerksamkeit auf die Jahreskampagne der Landeshauptstadt Potsdam 2016 „Hinter den Kulissen“. Am Infostand neben der Bühne fandet dazu an diesem Tag ein themenbezogenes Gewinnspiel statt.

Auf der Bühne informierten beispielsweise die Braumanufaktur Forsthaus Templin über das Jubiläum „500 Jahre Reinheitsgebot“ im Jahr 2016 und eine in diesem Zusammenhang geplante Festveranstaltung. Beim Obstgut Marquardt stand das Thema „Kirsche“ im Mittelpunkt der Grünen Woche. Insbesondere wurden Sorten  vorgestellt, die es nicht im Laden gibt. Anlässlich der Grünen Woche wurde ein neuer Teil der durch Heidi Kleinert zusammengetragenen Rezepte im Rahmen der Buchserie „Kulinarisches aus Brandenburg“ vorgestellt. Es geht um „Obstkuchen“, der natürlich auch verkostet werden konnte. Das Kindermusiktheater „Buntspecht“ begeisterte das Publikum mit Ausschnitten aus dem Stück „Alice aus dem Wunderland“, wie auch der Auftritt der Dance Company & Tanzakademie Marita Erxleben.

Fast zeitgleich kreierten drei Potsdamer Spitzenköche aus dem Restaurant „Die Tenne“ Neu Fahrland, dem Restaurant „Oscar“ im Mercure-Hotel Potsdam City und der Braumanufaktur Forsthaus Templin an diesem Tag wieder schmackhafte Gerichte im pro-agro-Kochstudio.

Der gemeinsame Messeauftritt der Landeshauptstadt Potsdam mit ihren Unternehmen aus dem ländlichen Raum unterstreicht, dass sowohl die Zusammenarbeit der Unternehmen untereinander als auch mit der Landeshauptstadt  gewachsen sind. In diesem Zusammenhang unterstreicht Oberbürgermeister Jakobs: „Ein ganz wichtiges Ziel ist es, immer wieder neue Angebote im ländlichen Raum zu schaffen, um den Bekanntheitsgrad der Ortsteile zu erhöhen.“ Er verweist darauf, dass der Bereich Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Potsdam Ende des Jahres 2015 die Erarbeitung einer Strategieplanung zur Entwicklung des ländlichen Raumes beauftragt hat. Ziel ist es, den ländlichen Raum noch attraktiver zu gestalten, aber auch Probleme in den ländlichen Regionen aufzuzeigen. Ein wichtiges Thema ist dabei auch die Sicherung der Unternehmensnachfolge in den landwirtschaftlichen Betrieben.

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