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Potsdam und ViP denken in die Zukunft

Die Landeshauptstadt und der ViP (Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH) planen im Bornstedter Feld ein innovatives Mobilitätskonzept mit dem Einsatz von Mikrobussen, das den traditionellen ÖPNV automatisieren und dessen Angebot erweitern soll.

Ziel dieses Projektes, dessen Konzept derzeit noch vom Forschungsministerium geprüft wird, ist die nachhaltige Sicherung der individuellen Mobilität in einem wachsenden Stadtteil sowie das Erreichen von lokalen Klima- und Umweltzielen. Zusätzlich sollen der Mobilitätsbedarf und die Nutzungsbereitschaft einer für diesen Bedarf entwickelten App ermittelt werden.

Konzeptstudie der modularen Mikrobusse, die später ohne Fahrer fahren sollen

Dabei soll das zum Einsatz kommende Mikrobussystem den Nutzern kurze Wege zu Haltestellen ermöglichen, die nur unzureichend mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen sind. Die für diese Nutzung angebotene Mobilitätsmanagementplattform ermöglicht den Zugang zum Gesamtangebot einschließlich einfacher Buchungen und Abrechnungsmodelle.

„Das quartiersbezogene Konzept soll als Reallabor dienen und fokussiert sich auf den Norden von Potsdam, der eine hohe Entwicklungsdynamik aufweist“, heißt es in der Konzeptbeschreibung und solle bei erfolgreicher Durchführung „in das gesamtstädtische Mobilitätsmanagement der

Landeshauptstadt Potsdam integriert“ werden. Im Juni wird dazu einer Bürgerbeteiligung aufgerufen, um die Bürgerinnen und Bürger schon früh in die Planungen mit einzubeziehen, dann wird vielleicht auch schon einer der Mikrobusse live zu bestaunen sein.

Matthias Finken von der Interessenvertretung Bornstedter Feld begrüßt das Projekt und ist zuversichtlich, dass es zu einem Erfolg für das Wohngebiet und richtungsweisend für andere Stadtteile wird.

Mehr dazu erfahren Sie in den kommenden Ausgaben des HEVELLER.

sts

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