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„Potsdam macht Schule“: Richtfest für die Klassenhäuser der Grundschule Bornim

Oberbürgermeister Jann Jakobs und der Werkleiter des Kommunalen Immobilien Service Potsdam (KIS), Bernd Richter, feierten am 16. Januar gemeinsam mit Schulleiterin Caren Opitz das Richtfest für die drei Klassenhäuser der zweizügigen Grundschule Bornim.

„Unsere Schulneubauten kommen gut voran. Heute haben wir das Richtfest für die Klassenhäuser der Grundschule Bornim. Kommende Woche werden wir das Richtfest am Schulcampus Gagarinstraße feiern und die Modulschule am Humboldtring wird nächste Woche bereits vom KIS übergeben. Hier im Norden wird bis 2019 noch die Grundschule Bornstedter Feld an der Roten Kaserne Ost hinzukommen. Mit all diesen Schulen investieren wir in die Zukunft unserer dynamisch wachsenden Landeshauptstadt“, beginnt Oberbürgermeister Jann Jakobs seine Rede, nachdem er die Gäste sowie die zuschauenden Kinder auf der anderen Seite des Sicherheitszaunes begrüßt hat.

Die Grundschule Bornim ist für 300 Schülerinnen und Schüler ausgelegt, der Bau beinhaltet auch einen Hortbereich, eine Einfeld-Sporthalle und Außenanlagen für den Schulsport, zu denen ein Kleinspielfeld, eine 60-Meter-Laufbahn sowie Pausen- und Hortfreiflächen gehören. Die Schule wird auf dem Gelände des Bürgerhaus Bornim gebaut. Das Bürgerhaus bleibt, wie von den Stadtverordneten beschlossen, mit angeschlossener Turnhalle auf dem Gelände genauso erhalten wie der angrenzende öffentliche Spielplatz.

Fahrlands Ortsvorsteher Wartenberg , Bornims Ortsvorsteher Rietz, OB Jakobs, KIS Leiter Richter und Schulleiterin Opitz (v.l.)

Der zusammenhängende Gebäudekomplex besteht aus drei zweigeschossigen Klassenstufenhäusern, einer Mensa, einer Sporthalle und einem Hort-Bereich. Sowohl Hort als auch Schule sind barrierefrei angelegt. Die Gebäude wurden im hinteren Grundstücksbereich angeordnet, um die Immissionsbelastungen von der Potsdamer Straße für die Schule zu verringern und die unabhängige Betreibung des bestehenden Bürgerhauses weiterhin zu gewährleisten.

Jannis, Noah, Jan und Taim (v.l.) freuen sich schon auf die neue Schule

Die Rahmenbedingungen für den Schulneubau waren kompliziert. Mangels eines tragfähigen Baugrunds musste eine Baugrundertüchtigung durch eine tiefreichende säulenförmige Bodenstabilisierung erfolgen. Zudem wurden Geländeanpassungen vorgenommen, um den Höhenunterschied von fünf Metern innerhalb des Grundstückes auszugleichen. Auch die Baustellenlogistik ist auf dem Gelände durch die beengten Zufahrten und den Bauplatz unter Berücksichtigung der genutzten Bestandsgebäude Bürgerhaus und Turnhalle sowie dem laufenden Schulbetrieb in der Containeranlage eine große Herausforderung.

Viele Schüler und Lehrer der Grundschule sowie geladene Gäste verfolgten interessiert die Reden und Feierlichkeiten

Der Schul- und Hortbetrieb startete in Bornim zum Schuljahr 2015/2016. Damals wurde eine zweigeschossige Containeranlage am Standort gebaut. Die Containeranlage wird zusammen mit Teilen des Bürgerhauses noch bis zur Fertigstellung des Neubaus als „provisorisches Gebäude“ genutzt und anschließend zurückgebaut.

Die Gesamtkosten für den Schulneubau belaufen sich auf 15,6 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme der Schule ist für den Februar 2019 vorgesehen.

LHP/Red.

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