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Neues von der IVBF

Die Interessenvertretung Bornstedter Feld ist die Institution, wenn es um die Entwicklung des Bornstedter Feldes geht und ist das Bindeglied zum Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH (ProPostdam) und zur Raum- und Stadtentwicklung der Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam.

Am 21.09. fand die jüngste Sitzung der IVBF statt, und die Liste der zu besprechenden Themen war lang.

Das Bornstedter Feld entwickelt sich rasant, die Zukunft der Biosphäre hingegen bleibt noch ungewiss

Fehlende Kitaplätze auch in Bornstedt

Das unzureichende Angebot an freien Kitaplätzen bzw. für den Bau von Kitas zur Verfügung stehender Flächen wird wegen des steigenden Bedarfs immer mehr zu einem Problem.

Da mit einem starken Zuzug von jungen Familien nach Bornstedt auch in den kommenden Jahren gerechnet wird, sehen Experten trotz des fest geplanten Baus von zwei Kitas mit insgesamt 120 Plätzen einen zusätzlichen Bedarf. Durch das bestehende Recht auf die freie Schul- und Kita-Wahl könnte in der Umsetzung für die Anwohner des Bornstedter Felds schwierig werden, da hier auch Kinder aus anderen Stadtteilen angemeldet werden. Die CDU-ANW-Fraktion hat sich diesem Thema schon angenommen und erörtert ein nachhaltiges Vorgehen. Nach Aussagen von Matthias Finken, Fraktionschef der CDU-ANW und Sprecher der IVBF, wird dieses Thema in der Stadtverordnetenversammlung erst nach der Auswertung des Kitagutachtens behandelt.

Bürger wünschen sich Bürgertreff

Eine erste Auswertung der Protokolle der Bürgerversammlung zeigte deutlich, dass sich die BornstedterInnen einen Bürgertreff und eine Freizeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche wünschen. Finken nannte die Entstehung eines Bürgertreffs sowohl in der Biosphäre als auch am Annemarie-Wolf-Platz für möglich, und auch die Jugendfreizeiteinrichtung für 150 Plätze solle vom Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH, einer Tochter der stadteigenen Bauholding Pro Potsdam, in Planung sein. Dafür stünden bereits Flächen in der David-Gilly-Straße zur Verfügung. Eventuell käme aber auch eine Nutzung in oder in der Nähe der Biosphäre in Betracht.

Quo vadis Biosphäre?

Eine Expertenrunde soll nun über die Zukunft der Biosphäre entscheiden und dabei die Ergebnisse der im Vorfeld stattgefundenen Bürgerbefragungen und jüngste Nutzungsgutachten berücksichtigen. Der Expertenworkshop, der über die Zukunft der defizitären Biosphäre entscheiden wird, soll dabei u.a. fünf konkurrierende Vorschläge einbeziehen, die auf der Sitzung der IVBF vorgestellt wurden:

  • die unveränderte Weiterführung der bestehenden Tropenhalle mit Gastronomie
  • die Weiterführung eines Teiles der Tropenhalle mit zusätzlichen Räumlichkeiten für eine Jugendfreizeiteinrichtung und einen Bürgertreff
  • Beendigung des Biosphärenbetriebs und Einzug von stadtteilbezogener Einrichtungen in die Halle
  • Teilabriss der Halle und stadtteilbezogene Nutzungen
  • Abriss der kompletten Halle und Neubau von benötigten Einrichtungen

Viele Bornstedter würden den Erhalt des Biosphären-Gebäudes begrüßen.

sts

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