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Mit rbb-Robur-Team auf guten Wegen

Problem Fahrländer Schulwegsicherheit in „Brandenburg aktuell“

Ende Februar kam das Rundfunk-Berlin-Brandenburg (rbb)-Fernsehen  mit dem Blauen Robur-Bus nach Fahrland, um einen Beitrag über das Problem der Schulwegsicherheit in zu drehen.

Unbeleuchtete Wege, die sich die Kinder selbst gesucht haben, weil sie am kürzesten sind, führen direkt zu ihrer Regenbogenschule und dem Hort. Um nicht durch den dunklen Wald laufen zu müssen, gehen viele Schüler, über das Feld, was von einem Bauer bewirtschaftet wird. Die Wege sind aber oft matschig. Seit Jahren kämpfen Fahrländer Ortsbeirat, Eltern und Schulleitung für eine sichere Schulwegsituation. Erreicht wurde bislang wenig. Deshalb holte die BürgerInnen Innitiative Fahrland das  rbb-Robur-Team vor Ort. Zuvor gab es bereits eine Schulwegsicherheitsaktion „Macht endlich das Licht an!“

Mit dem blauen Robur-Bus aus DDR Produktion und Kamera-Team kam der RBB nach Fahrland

Kinder mit Schulrucksäcken, Taschenlampen und Warnwesten sowie Eltern kamen zu dem Robur-Bus, wie u. a. Noosha Aubel, Potsdamer Beigeordnete für Bildung und Sport.

Moderatorin Jacqueline Piwon befragte zuerst Kinder und Eltern, wie sicher sie die Schulwege finden. Fazit: Für die Kinder ist es nicht ganz so schlimm, für die Eltern schon.

Schulleiterin Claudia Lewerenz berichtete von dem Schulwegsicherungskonzept, mit dem bestimmte Wege, wie u. a. der Weg am Friedhof entlang, empfohlen werden. 2015 wurde zugesagt, dass dort Lampen hinkommen, aber leider ist das nichts geschehen. Häuser wurden gebaut. Die Schulleiterin ist erst seit 3,5 Jahren in Fahrland tätig, weiß aber von ihren Vorgängern, dass sie sich auch schon vergebens für die Sicherung der Schulwege eingesetzt haben.

Der Fahrländer Ortsvorsteher Claus Wartenberg wurde von der rbb-Moderatorin gefragt, warum in den sechs Jahren nichts geschehen sei. Er erklärte u. a., dass die Stadt Potsdam andere Prioritäten setzte. Die Entwicklung in Fahrland sei irgendwie an der Verwaltung der Stadt vorbei gegangen. Was der Ortsbeirat machen konnte, habe er gemacht Es wurden mindestens vier Beschlüsse dazu gefasst, die an den Oberbürgermeister weitergegangen sind. Aber man dürfe nur bitten und ersuchen, habe keine Aufträge zu erteilen. Zufällig hatte man im Ort Bitumen bekommen und konnte den Weg etwas befestigen.

Die Potsdamer Beigeordnete Noosha Aubel berichtete, dass als kurzfristige Maßnahme an dem Hortgebäude als auch an der Turnhalle Leuchten angebracht wurden, die in die Wege und das Feld scheinen, sodass es eine stückweise eine Verbesserung gäbe. Die mittelfristige Lösung komme allerdings erst in anderthalb bis zwei Jahren. Dann soll auch der Waldweg ausgebaut und beleuchtet sein. Der städtebauliche Vertrag dafür ist bereits mit dem Investor ausgehandelt.

Spätestens in eineinhalb Jahren fragen wir nach, erklärt die Moderatorin Jacqueline Piwon.

Gertraud Schiller

 

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