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Landeshauptstadt startete Modellversuch zur Bürgerbeteiligung

Am Freitag, den 10. November 2017 stellten Dieter Jetschmanegg, Fachbereichsleiter Kommunikation, Wirtschaft und Beteiligung, und Nils Jonas, WerkStadt für Beteiligung, das Projekt  „Beteiligungspool“ vor.

Dabei handelt es sich um einen zweijährigen Modellversuch zum intensivierten Einsatz zufallsbasierter Verfahren in der Bürgerbeteiligung, der Mitte November startet. Alle Einwohnerinnen und Einwohner, die sich bei der Gestaltung der Stadt stärker einbringen möchten, sollen sich nach dem Willen der Stadt in einem sogenannten „Beteiligungspool“ eintragen können. Für jedes Beteiligungsverfahren sollen dann zukünftig unter den Angemeldeten Personen ausgelost werden, die anschließend persönlich zur Teilnahme eingeladen werden.

Anlass für diesen bundesweit einmaligen Modellversuch war die hinter den Hoffnungen zurückbleibende Zahl an Teilnehmenden bei vergangenen Bürgerbeteiligungen. Insbesondere Themen, die nur ein geringes Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit genießen, zogen oftmals wenig Interessierte an. Um bereits unter den Angemeldeten eine möglichst vielfältige Mischung zu erreichen, wird auf zwei Wegen um eine Teilnahme geworben. Einerseits durch klassische Öffentlichkeitsarbeit, die Verteilung von Postkarten oder mittels Anzeigen und andererseits durch die briefliche Ansprache von 7.500 zufällig aus dem Einwohnermelderegister ausgewählten Personen. Die Teilnahme steht allen Potsdamerinnen und Potsdamern ab 16 Jahre offen. Die Anmeldung erfolgt über ein Online-Formular, wobei lediglich die Kontaktdaten, einige wenige Angaben zur Person und auf Wunsch auch Angaben zu Themenvorlieben erforderlich sind.

Die Anmeldung zum Beteiligungspool gilt jeweils für ein Kalenderjahr.

LHP/red

 

 

 

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