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Herr Specht war nicht willkommen

In der kalten Jahreszeit halten die Bienen Winterruhe. Aber die milden Temperaturen im Januar veranlassten ein frühzeitiges Ausschwärmen der Bienen. Imkern gefällt das nicht.

Runhilde Sokoll aus Uetz-Paaren gefiel es zudem noch weniger, dass ein Buntspecht ihren Bienen einen regelmäßigen Besuch abstattete. Er ist ein Waldbewohner, frisst Insekten und Larven. Doch im Winter ist es meistens schwierig, an Insekten unter der Baumrinde zu kommen, da sich diese aufgrund der Kälte nicht direkt unter der Rinde aufhalten. Deshalb ernährt sich der Specht sich im Winter in der Regel vermehrt von Fichtenzapfen und Nüssen.

Das Grundstück der Imkerin befindet sich jedoch direkt am Wald, und Bienen stehen auch als Insekten auf der Speisekarte des Spechtes. Mit seinem spitzen Schnabel versuchte er die Magazine aufzuhämmern. Den hübschen bunten Vogel einfach wegscheuchen, half nichts. Er kam immer wieder.

Deshalb fing Runhilde Sokoll ihn einfach ein und setzt ihn in einer anderen Potsdamer Naturlandschaft wieder aus. Bislang kam er nicht nach Paaren zurück.

G.S.

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