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Die Weihnachtsente

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun ist bald Jahresende,

die wiederkehrende Wende

zum Neuen Jahr.

 

Daher nicht vergessen,

die Weihnachtsente zu essen.

Gefüllt und nackt

im Ofen sie backt.

 

Als Zutaten

sind anzuraten:

Kartoffeln oder Reis.

Eher selten Mais.

Erbsen oder Bohnen,

damit bitte verschonen,

denn sie gehören zu Lamm

vom Deich oder Damm.

 

Als Füllung sollt ihr wissen:

Maronen, Zwiebeln, Speck,

Äpfel. Ingwer lasst weg!

Pfeffer und Salz

auf Bürzel und Hals

und den Rest der Leiche.

Immer das Gleiche.

Das hat sich bewährt,

und so sich´s gehört.

 

Dazu köstliche Getränke servieren.

Sich in Billigmarken nicht verlieren.

Chianti mit dem Gallo!

Das Mindeste! Aber hallo!

Champagner auf den Tisch?

Diesen eher zum Fisch.

 

Natürlich edles Porzellan als Gedeck,

sonst ist die Wirkung doch gleich weg.

Als Besteck mindestens WMF der feineren Art.

Das rundet das Ganze sehr apart.

 

Und eh´ ich es vergesse:

Servietten für die Fresse.

Oh, ich vergreif mich im Ton.

Das spricht der Etikette Hohn.

Also: Servietten bitte aus Tuch.

Papier vielleicht nur für den Besuch.

 

Natürlich auch Kerzen und etwas Grün.

Das macht die Tafel besonders schön.

Fängt der Ofen an zu läuten,

hat das zu bedeuten:

Ente gar!

Wunderbar!

Marquardt, im Dezember 2017, Josef Grütter

 

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