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Vorbeugen

Wie ich Sie als Kosmetikerin mit der richtigen Hautpflege während Ihrer Krebstherapie unterstützen kann (Teil 1)

Vorbeugen

Dass Nahrungsmittel, sowohl Krebs fördernde als auch vor Krebs schützende Stoffe enthalten darüber sind sich Forscher – wie auch breite Teile der Bevölkerung inzwischen einig.
Nicht ganz so präsent im Wissen der Bevölkerung ist der Einfluss, den Kosmetika auf die Gesundheit der Menschen haben. Das liegt daran, dass man sehr lange der Ansicht war, dass über die Haut keine Stoffe in den Organismus eindringen können. Selbst der massenhafte Einsatz von Hormonpflastern, Herzglykosidpflaster oder Pflaster gegen Reisekrankheit scheint in der Wahrnehmung der Kosmetikhersteller wie auch der Konsumenten nicht viel geändert zu haben.
Wenn man davon ausgeht, dass heute täglich sehr ausgiebig Kosmetikprodukte wie Hautcreme, Deos, Sonnenschutzmittel, Duschlotionen und vieles mehr großflächig auf die Haut aufgetragen werden, darf der Einfluss der Stoffe, die auf diese Weise in den Organismus gelangen nicht unterschätzt werden.

Besonders in Zeiten, in denen die körpereigene Abwehr geschwächt ist durch notwendige medizinische Behandlungen wie Chemotherapie oder Strahlentherapie sollten wir – und das sage ich als verantwortungsbewusste Kosmetikerin – genau abwägen, was uns nützt und was uns möglicherweise schadet, bei der täglichen Hautpflege.

Meiden sollten wir: Fruchtsäure oder Vitamin A Derivate. Da diese Stoffe, die Hautbarriere durchlässig machen für Bakterien, Pilze und Umweltgifte und damit unser Immunsystem stören. Fremdeiweisse wie Kollagen, Kaviar, Seide u.s.w können in der Haut allergische Reaktionen auslösen, die die Arbeit des Immunsystems belasten. Substanzen, die eine östrogene Wirkung haben. Sie sind von der Weltgesundheitsorganisation WHO samt und sonders als kanzerogen eingestuft worden.
In der Kosmetik  verwendete Stoffe, die als östrogen wirkend identifiziert wurden sind nahezu alle chem. UV Filter, Chlororganische Verbindungen , wie triclosan, chlorhexidin usw. die häufig als Konservierungsmittel eingesetzt werden.

Auch Phytohormone z.B. Soja, Hopfen  Rotklee werden von der WHO als östrogen wirkend  und damit kanzerogen eingeschätzt .  ?
Da es Ihnen als Laie oft schwer fällt Inhaltstoffe von Kosmetikprodukten aus dieser Sicht zu beurteilen, möchte ich Ihnen gerne mein Fachwissen anbieten.

Regulative Therapien sind in der Hautpflege immer der sanfte, sichere Weg.

Ob nach einer Operation, während einer Chemotherapie, vor und nach einer Strahlentherapie oder während zielgerichteter Therapien deren Nebenwirkungen immer auch die Haut betreffen, können wir  jedoch sehr viel tun um mit heiler Haut davon zu kommen.

(Fortsetzung nächste Ausgabe)

Gabriele Häusler
Hautpflegeexpertin der regulativen Hauttherapie
Therapeutic Touch

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