Willkommen beim HEVELLER

Ihrem Magazin der Havelregion

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

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der Januar 2017 ist dahin. Viel Winter hat er gebracht. Die Kinder freut’s, die Hauseigentümer und/oder Autofahrer nicht so sehr.  Doch das nur nebenbei.

Gründe zum Feiern gab’s auch im Januar: Die so genannten Knutfeste erfreuen sich besonders in unseren ländlichen Ortsteilen immer größerer Beliebtheit. Solche Knutfeste gibt es immer häufiger. Veranstalter sind oft die freiwilligen Feuerwehren.

Inspiriert ist das Knutfest bekanntlich unter anderem vom St.-Knuts-Tag, der traditionell die Weihnachtszeit im skandinavischen Raum beendet und einer großen Möbelkette eine bekannte Werbeaktion beschert hat. So „knutete“ es auch im beginnenden 2017 in unserem ganzen Einzugsgebiet wie wild. Traditionell wurden die alten Tannen verfeuert. Für jede alte abgelieferte Tanne gab es hier und da sogar zudem einen Glühwein.

Eigentlich ist das Verbrennen von Tannenbäumen ja verboten. Laut Gesetz gelten Weihnachtsbäume als pflanzliche Abfälle, die verwertbar sind. Sie sind darum den Entsorgungsbetrieben zu überlassen. Prinzipiell ist auch das Kompostieren der entschmückten Tannen im eigenen Garten erlaubt. Das erfordert aber „viel Erfahrung und erheblichen Aufwand“. Erfolge würden meist nur durch Häckseln und Vermischen mit anderen Grünabfällen erzielt.

Die BrandenburgerInnen ließen sich jedoch auch 2017 nicht den Spaß verderben. Denn für das junge Brauchtum Knut gilt eben die Ausnahme, ähnlich wie bei Osterfeuern.

Noch nicht entdeckt haben die „Preußen“ aber etwas, was im deutschen Südwesten schon eine Tradition hat: Das Weihnachtsbaumwerfen. Anfang Januar 2017 fand sogar im pfälzischen Weidenthal die 11. Weltmeisterschaft statt. Im Wettkampf standen Hoch- und Weitwurf sowie Weitschleudern auf dem Programm. Am Ende wurden die Werte addiert – wer vorne liegt, gewinnt. Nun gut, wem’s Spaß macht…

Der Februar hat nun begonnen. Und das ist der Faschingsmonat. Schon die Germanen haben diese Jahreszeit mit Masken, Verkleidung und vor allem mit viel Lärm gefeiert. Damit sollten böse Geister, die Wachstum und Ernte bedrohen, vertrieben und die guten Geister, die den Frühling bringen, aufgeweckt werden.

Die jüngste Tradition stammt aus den Anfangszeiten des 19. Jahrhunderts. Das Gebiet westlich des Rheins war damals französisch besetzt. Den Menschen wurden politische Aktionen verboten. Um trotzdem kritisch über Politik reden zu können, trafen sich die Menschen in Clubs, in denen sie die Politik mit humorvollen Reden auf die Schippe nahmen. Dieser Brauch hat sich bis heute in der Büttenrede gehalten. Die Bütt sieht aus wie ein Fass oder eine Tonne und wer auf oder in die Bütt steigt, darf reden und motzen über Alles und Jeden. Auch in unseren Breiten wird so gefeiert. Die Groß Glienicker und ihr CarnevalsClub „RotWeiß“ haben für 2017 ihr  Motto “Helau – helau – Helau – Groß Glienicke, lass raus die Sau!“ ausgerufen. Wenn das nicht deftige Kost  verspricht?! In diesem Sinne rein in die Bütt und freundliche Grüße

Bernd Martin

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