Willkommen beim HEVELLER

Ihrem Magazin der Havelregion

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

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worüber spricht man/frau in diesen Tagen? Natürlich: über die anstehenden Bundestagswahlen. Der Plakate-/Schilderwald ist ja nicht zu übersehen (siehe auch unser Titelfoto). Nun werden wir natürlich an dieser Stelle keine (wahl-)richtungsweisenden Empfehlungen verkünden. Nur so viel: Nutzen Sie Ihre Wahlmöglichkeit und gehen Sie wählen.

Ein zweites Gesprächsthema kam im August auf’s Tapet: Der Duden hat Zuwachs bekommen. Und das Neue ist, dass 5.000 Wörter erstmals Aufnahme in das Standardwerk der deutschen Sprache fanden. Und er ist dicker geworden. Auf 1.264 Seiten ist er nun angewachsen. Er bildet mit den neu aufgenommenen Wörtern den Wandel in der deutschen Sprache ab. Beispiele sind: Cyberkrieg, Darknet, facebooken, Klickzahl, liken, Selfie, Tablet und tindern. Die aktuelle Politik findet ihren Niederschlag in neu aufgenommenen Begriffen wie Abrissparty, Brexit,  postfaktisch, Flüchtlingskrise, Lügenpresse oder Kopftuchstreit. Und es gibt etliche Dialektwörter, die Eingang in den Duden gefunden haben. Neben “Icke“ ist auch der “Kiez“ oder “jwd“ aus der Berliner Mundart vertreten. Hamburgs “Moin, Moin“ ist drin aber auch das sächsische  “Motschekiebchen“ oder die “Bemme“.

Geändert hat sich auch das offizielle Regelwerk zur Rechtschreibung. Es ist in der nun erscheinenden 27. Auflage enthalten. Danach ist beim Buchstaben „ß“ jetzt die Großschreibung möglich. Ebenso darf man nun wahlweise zur „goldenen Hochzeit“ oder zur „Goldenen Hochzeit“ gratulieren. Oder sich „im neuen Jahr“ oder im „Neuen Jahr“ treffen. Nicht mehr erlaubt sind indes die eingedeutschten Schreibweisen Majonäse, Ketschup und Anschovis. Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Spaß beim Durchblättern.

Ein letztes und immerwährendes Thema ist das Wetter. Nach den Ferienmonaten steht nun der September im Visier. „Das Wetter im September ist meist durch spätsommerliche Temperaturen gekrönt. Die Wetterprognose für 2017 verspricht: Altweibersommer mit Unterbrechungen“, so steht’s im Internet.

Der September, eigentlich noch ein Sommermonat, beschert oft noch schöne, sonnige Tage, die unter dem Begriff „Altweibersommer“ zusammengefasst werden. Wie die Wetteraussichten für den September 2017 sind, wird in Langfristprognosen ermittelt. Eine Antwort gibt auch der Hundertjährige Kalender, der über viele Jahrhunderte hinweg für die Landwirtschaft eine große Bedeutung hatte. Der Wettertrend bietet jedoch keine durchgehend sonnige Prognose: Zu Beginn des Septembers 2017 soll es sommerlich warm werden, Mitte September von einigen herbstlich kühlen und regnerischen Tagen unterbrochen werden, dann wieder zu „lustigem Wetter“ wechseln und zum Ende des Monats September herbstlich anmuten. Wenn das stimmt, dann wird am Wahlsonntag luftige Sommerkleidung eher unpassend sein. In diesem Sinne

Bernd Martin, Chefredakteur

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